Forschungsthemen

In mehreren Innovationsgruppen, Projekten und Publikationsteams wird derzeit an folgenden Schwerpunkten gearbeitet:

Die "Science of Solutions" - wie funktionieren Lösungen?

Lösungsfokussiertes Arbeiten hat seinen Ursprung in Beratung und Therapie. Daher wird in den meisten Ausbildungen und Publikationen von einem spezifischen Kontext, dem Beratungssetting mit Neutralität bzw. Allparteilichkeit ausgegegangen. Das war der Anfang - ein sehr hilfreicher Anfang.

Mittlerweile finden sich bei genauerer Analyse immer mehr Ideen, die ebenfalls ein anderes und vielversprechenderes Herangehen an Lösungen mit weiteren Ideen thematisieren (vgl. z.B. die Arbeiten von Otto Scharmer, Martin Seligman und Daniel Kahemann, Dietrich Dörner, Matthias Varga von Kibed u.v.a.m.). Diese Ideen werden in dieser Gruppe zur "Problem/Lösungsmatrix" verdichtet und integriert, die damit die Kernideen der Prinzipien des Funktionierens von Lösungen erarbeitet und somit für unterschiedlichste Disziplinen zugänglich macht.

Wie kreiert man Probleme - und wie vermeidet man die "Konstruktion" von Problemen, die man dann gar nicht lösen muss?

Die Science of Solutions beschäftigt sich mit dem Kreieren von Lösungen. Quasi ein Nebenprodukt dieser Arbeiten waren die "Prinzipien des Kreierens von Problemen". So lassen sich ganz konkrete Vorgehensweisen beschreiben, wenn Menschen dazu neigen, die Welt mit vielen Problemen wahrzunehmen. Das ist nicht zynisch gemeint: natürlich haben viele Menschen harte Nüsse zu knacken und verdammt schwierige Probleme zu lösen. Gemeint ist hier das Phänomen, dass Menschen und Organisationen mit vielen Ressourcen und Möglichkeiten trotzdem in einem Problemmorast untergehen zu scheinen.

Hier haben wir mittlerweile viel Know-How angesammelt, was passiert, wenn Menschen aus dem "Fluss des Alltags" Dinge plötzlich als Problem wahrnehmen. Hier ist vor allem die Unterscheidung von relevanten und nicht-relevanten Problemen wichtig und es lassen sich ganz konkrete Denkmuster identifizieren, die die Wahrscheinlichkeit des Kreierens von Problemen beeinflussen.

Die Integration der Prinzipien der "Science of Solutions" in die "innere Logik" Management-Instrumente und Tools

Haben Sie sich schon mit der Frage beschäftigt, welche Verfahren und Instrumente z.B. im Qualitätsmanagement, bei der Strategieentwicklung oder im HR-Management Lösungen rascher möglich machen und welche Vorgehensweisen Lösungen erschweren?

In diesem Entwicklungsschwerpunkt haben wir diese Frage in den Mittelpunkt gestellt und arbeiten permanent an zwei Hauptzielsetzung

  • Wie können durch die Integration der "Prinzipien der Science of Solutions" Tools und Instrumente wirksamer werden und mehr Akzeptanz finden?
  • Wie können Basisbausteine der Instrumente wie Skalen und Grafiken auf dieser "Logik" umgebaut werden?
  • In welchen Anwendungsfelder können wir die Palette von Tools mit "integrierter Lösungslogik" erweitern?

Wir haben in den letzten Jahren eine breite Palette von Tools und Instrumenten in die Unternehmenspraxis gut eingeführt. Sie finden auf dieser Homepage unter "Solution Management Tools" konkrete Tools zu Umsatz- und Kennzahlenanalysen, Performance Management, Strategieentwicklung, Performance Management, Mitarbeiter- und Kundenbefragungen, Teamdiagnose, Diversity Management u.a.m.

Lösungsfokussierte Konzepte für Sales und Marketing

Die Umsetzung "der Logik von Lösungen" und von kürzeren Wegen der Lösungsfindung liegt kaum in einem anderen Felde so nahe wie im Vertrieb: wo sonst stehen Lösungen (für die Kunden) so sehr im Mittelpunkt.

Wir haben am SMC bereits Konzepte und Publikationen vorgestellt (z.B. Regele/Regele 2006, Hofstetter 2007 und Soustal 2007), die sowohl andere Vorgehensweisen bei der KundInnenberatung als auch erste Wirkeffekte z.B. von Lösungsfokussierten Verkaufsschulungen im Vergleich zu klassischen Produktschulungen belegen. In dieser (international zusammengesetzten) Gruppe wird an weiteren spezifischen Ergebnissen in diesem Zusammenhang gearbeitet.

Leadership

Lösungsfokussiertes Arbeiten beherrschen mittlerweile viele Führungskräfte. Allerdings ist diese Ausbildung für Führungskräfte praktisch immer auf nur ein Rollensegment des Führens beschränkt (Entwicklung und Förderung von Mitarbeitern). Im Führungsalltag ist jedoch auch die Rolle des Entscheidens und Kontrollierens von großer Bedeutung. Genau hier soll das Kurzzeit-Management den Führungskräften Möglichkeiten bieten in einer lösungsfokussierten Haltung verbleiben zu können. Ein Ansatzpunkt liegt hier in der permanenten Fokussierung positiver Unterschiede, die beispielsweise auch bei der Kontrolle eingesetzt werden kann.

Toolday: Gehirngerecht Präsentieren

Smiley  Wie ticken die Köpfe von Zuhörern und welche Elemente in Präsentationen wirklich wirksam sind Opens external link in new windowInfos..

Toolday - Lösungsfokussierte Tools für Workshops

Erweitern Sie Ihren Methodenkoffer für mehr Lösungsorientierung in Ihren Workshops Opens internal link in current windowInfos...

Workshop: Effectuation

Gestalten - wenn Vorhersagen versagen, mit Bestseller-Autor Michael Faschingbauer, 15./16 Juni 2012  Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos...